Yoga ohne Scheu
Deine 1. Yogastunde
Du überlegst, deine erste Yoga-Stunde zu besuchen – und dein Kopf schickt schon die gewohnten Fragen: Bin ich beweglich genug? Was, wenn alle anderen es “besser” können?
Atme durch! Yoga ist kein Leistungssport, sondern eine Einladung, dich freundlich zu bewegen und zu atmen.
Auch ich hatte mal meine erste Yogastunde*. War damals total unbeweglich. Stark übergewichtig. Extrem ungedehnt und voller Schmerzen in den Schultern, Nacken und Rücken. Auch ich hatte Scheu und stellte mir die Fragen, ob ich mit meiner Unbeweglichkeit wohl auffallen werde. Ob die anderen über mich lachen?
Nein, sie lachten nicht. Und wenn doch? Egal!
Falls du doch noch bedenken hast: Reserviere dir im Kurs einfach einen Mattenplatz in der letzten Reihe. Ja, in meinen Kursen sind Mattenplatzreservierungen** für den ganzen Kurs möglich, falls verfügbar.
Sowohl die GesundheitsYoga Kurse als auch die FaszienGesundheitskurse sind auch für Anfänger sehr gut geeignet. In den ersten beiden Kursstunden werden die Übungen auch gut erklärt und es erfolgt ein leichter Einstieg auch für Neueinsteiger. Schnupperstunden während der Kurse sind, wenn Platz vorhanden, möglich.
* über meine 1. Yogastunde verfasste ich einen Artikel, der im CHI Magazin in der September Ausgabe veröffentlicht wurde: Artikel lesen
**Warum der Mattenplatz wichtig für das Wohlfühlen in der Yogastunde sein kann, habe ich einen Blogartikel geschrieben.
Tipps für Yoga Anfänger
- Komm wie du bist
Bequeme Kleidung reicht völlig. Keine speziellen Outfits, keine akrobatischen Ansprüche. Barfuß ist Standard (Socken mit Grip sind okay). Matte, Pölster, Decken, Blöcke… alles vorhanden! - Leichte Speisen & etwas trinken
Ein kleiner Snack bis ca. 1–2 Stunden vor der Stunde ist ideal. Bananen geben dir Energie, ideal auch Joghurt mit Obst, Haferflocken mit Mandelmlich, Smoothie…
Wasser und nach Verfügbarkeit auch Tee findest du im YOMAVITAL Wohlfühlstudio. Voller Bauch = weniger Wohlgefühl bei Vorbeugen und Twists. - Dein Lieblingsplatz im Yogastudio
Überlege dir, wo du im Yogastudio liegen magst. Wenn du Schwierigkeiten beim Sehen und Hören hast, wäre ein Platz weiter vorne für dich ideal. Wenn du Scheu hast, kannst du auch einen Platz weiter hinten nehmen - Sei früh genug da, um Anzukommen im Yogastudio
Ankommen ist Teil der Praxis. Zeit für Garderobe, Fragen, Matte ausrollen – und für ein paar ruhige Atemzüge. Vielleicht magst du auch noch vorher die Toilette aufsuchen. - Sag mir wie`s dir geht
leine Wehwehchen, alte Verletzungen, Menstruation, Schwangerschaft, müde/rastlos – alles relevant. Je mehr wir wissen, desto besser passe ich die Stunde für dich an. - Hilfsmittel benutzen
Blöcke, Decken, Bolster: Sie machen die Praxis angenehmer und sicherer. Im YOMAVITAL für dich alles vorhanden. Nutze sie großzügig – besonders im gesundheitsorientierten Yoga und für Faszien-Wohlgefühl. - Richtig Atmen zu den Übungen (Asanas)
Die “richtige” Form ist die, in der du frei atmen kannst. Wenn die Atmung stockt, ist die Position zu intensiv. Wir atmen im GesundheitsYoga mit dem Bauch und forcieren die tiefe Bauchatmung. - Mach jederzeit Pausen
Du musst nicht alles mitmachen! Balasana (Kindhaltung), Rückenlage, ein paar ruhige Atemzüge – jederzeit. Pausen sind kein Ausstieg, sondern bewusstes Einsteigen. - Vergleiche dich nicht mit anderen!
Jeder Körper erzählt eine andere Geschichte. Dein Tempo, deine Range of Motion, dein heutiger Tag – das zählt. Der Rest ist Instagram. Wenn wir uns mit anderen vergleichen (gilt auch für den Alltag) bringt uns das Unruhe und Stress. - Savasana ist Gold
Die Schlussentspannung (wird in Yoga „Savasana“ genannt) ist kein “Extraschmankerl”, sondern der Moment, in dem alles integriert. In den GesundheitsYoga Kursen dauert die Schlussentspannung verbunden mit einer geführten Traumreise (geistige Entspannung) 10 Minuten, in den Faszienkursen ist diese kürzer. Du wirst entspannter und kannst besser schlafen. Bleibe also bis zum Schluss. Wenn du doch früher weg musst, gibt mir bitte Bescheid.
Im Video rechts oben siehst du die Yoga Übung „der Baum“. Es ist für Yoga-Anfänger nicht einfach, diese Übung zu können. Du wirst mit jedem Male Übung immer besser und findest mehr zu deiner Körpermitte, reinigst die Gedanken, verbesserst das Gleichgewicht und stärkst die Beinmuskulatur und Stabilität der Gelenke, öffnest deine Hüfte…
Gesundheitsyoga ist für ALLE da und ein idealer Einstieg in viele andere Yogaformen, die für Einsteiger nicht geeignet sind
Wir praktizieren im GesundheitsYoga nur wenig oder keine Sonnengrüße!
Wenn wir doch mal Sonnengrüße praktizieren, dann gesundheitlich ausgerichtet und langsam und die gesundheitlichen Vorteile (Kräftigungen, Dehnungen) aufzunehmen und ohne Risiken für Verletzungen bei Anfänger, ältere Leute oder Büroarbeiter einzugehen (Bandscheiben, Augeninnendruck, Bluthochdruck, Gelenksbeschwerden, Handgelenksverletzungen)
Im Gesundheitsyoga verzichten wir auf extreme Haltungen wie tiefe Rückbeugen und Vorbeugen sowie dogmatische Übungsstile.
Wir achten im GesundheitsYoga auf unsere Handgelenke.
Beispiel: Das Brett (Bestandteil in Sonnengrüßen) belastet das Handgelenk, kann Schulterschmerzen oder büroalltagstypische Armbeschwerden verschlimmern und den Nacken noch mehr verspannen. s gibt tolle Alternativen wie „Brett im Unterarmstütz“ oder „Planks“. In meinen GesundheitsYoga Kursen leite ich viele therapeutische Übungen an, die Handgelenke stärken und bei intensiver PC Nutzung typischen Verletzungen wie Karpaltunnelsyndrom, RSI (Mausarm), Sehnenscheidenentzündung, Handydaumen, Golfarm, Tennisarm entgegenwirken.
Yogastudio Knigge
Leise Zonen respektieren. Bitte Handy für den Zeitraum der Yogastunde ausschalten.
Decken, Klötze & Pölster bitte nach der Stunde ordentlich zurückbringen.
Studiomatte bitte nach Gebrauch reinigen.
Duftsprays/Parfum sparsam verwenden manche sind sensibel.
Fragen jederzeit – dafür bin ich da.
Wenn du noch Fragen hast, kontaktiere mich einfach
